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Nicht immer muß
nach dem Verlust eines Zahnes gleich eine Zahnbrücke angefertigt
werden. Oft kann sich auch ein Implantat, also das Einsetzen eines
künstlichen Zahnes in den Kieferknochen, als zielführend
erweisen.
Glücklicherweise
ist heutzutage die Langzeitprognose sehr günstig, sodaß
in den meisten Fällen mit einer langjährigen Behaltefrist
der Implantate gerechnet werden kann.
Das zweite Bildchen
zeigt die metallene „Wurzel“ des Implantates, in welche
die sichtbare Zahnkrone eingeschraubt wird. (Animation nach Bildern
aus Stomatologie 97 (Mai 2000), S. 22 und 24).
Wie
lange hält ein Implantat?
Ewig hält gar nichts. Nach zehn Jahren sind immerhin noch
etwa 94% der Implantate im Mund, und nach 15 Jahren sind es immerhin
noch 90%. Und da die Forschung und die Technik der Kochenvermehrung
immer weiter fortschreitet, ist damit zu rechnen, dass die Zukunft
diesbezüglich nur Gutes bringt. Die Implantologie zählt
zu den wichtigsten Forschungsgebieten in der Zahnmedizin.
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