Pro Root wird vor allem bei strategisch wichtigen Zähnen
eingesetzt, also bei solchen, deren Verlust besonders schwer zu
verkraften wäre.
Man verspricht sich von diesem neuartigen Präparat einige
Zähne, die bisher als verloren angesehen werden mussten, doch
noch erhalten zu können. Ob unsere hochgespannten Erwartungen
auch erfüllt werden, wird die nächste Zukunft zeigen.
Die röntgenologische Kontrolle muß auch
richtig interpretiert werden. Sehen wir uns folgendes Bild an:

Obwohl auf demRöntgenbild auf der rechten,
blinkenden Bildhälfte eine scheinbar zu kurze Abfüllung
dargestellt wird, ist diese aufgrund der anatomischen Verhältnisse
(linke Bildhälfte) richtig.
Auf dem nächsten Bild

ist die Länge der Abfüllung zwar richtig,
leider erweist sie sich am Rand nicht als dicht. Auf dem nächsten
Bild ist dieser Fehler behoben:

Solange die Dentinkanälchen nicht infiziert
sind, wie der folgende Blick ins Mikroskop zeigt,

ist ja noch alles in Ordnung. Wenn sich jedoch Mikroorganismen
des Zahnes bemächtigen, wie am nächsten Bild ersichtlich,

wird man unvermeidbarerweise bald zur Zange greifen
müssen ...
Solange "normale" anatomische Verhältnisse
vorliegen, ist eine Abfüllung auch nicht schwer:

Wenn allerdings zusätzliche Verzweigungen und
Seitenkanäle vorhanden sind, ist eine reguläre Abfüllung
schwierig oder unmöglich:

Weitere Informationen
zur letzten Abbildung
Zweite
Informationsseite (Bakterienspektrum)
Dritte
Informationsseite (Kanalquerschnitt)
Vierte
Informationsseite (Entfernung abgebrochener Nadeln)