Aktuelles zur Amalgamfrage


Ist Amalgam jetzt nun wirklich schädlich oder nicht?

Wenn es den Bildschirm jetzt etwas gebeutelt hat, (nur im Internet-Explorer!), war das nur ein kleiner Programmier-Trick, der bei jedem Neu-Laden dieser Seite gezeigt wird (oder auch wenn Sie im Browser oben auf "Aktualisieren" oder "Reload" oder F5 drücken). Immerhin geht es um die Frage: Quecksilber im Mund? Da mag es einen ja wirklich beuteln ... Sehen wir uns die Sachlage einmal genauer an. Es gibt:

Nachweisbar echte Allergiker. Jahrzehntelang war es nicht möglich, eine echte Amalgam-Allergie wirklich zuverlässig nachzuweisen. Dies ist jedoch schon seit Jahren mit der zunehmenden Verfeinerung der diagnostischen Methoden möglich. Glücklicherweise ist die Anzahl der echten Amalgam-Allergiker außerordentlich klein, es handelt sich um nur wenige Fälle im gesamten deutschsprachigen Raum.

Darüberhinaus gibt es noch eine sehr kleine Anzahl von Patienten, die laut eigener Aussage auf Amalgam überempfindlich sind, ohne daß sich dies mit anerkannten medizinischen Methoden nachweisen läßt.

Weiters gibt es eine größere Anzahl von Patienten, die zwar selbst keine Beschwerden haben, aber von der Amalgam-Debatte verunsichert sind und für sich und ihre Kinder nur die beste Behandlungs- und Füllungsmethode angewandt wissen wollen. Wir sprechen bei Leuten, die Amalgam sehr vehement ablehnen, weil sie sozusagen ein "sehr ungutes Gefühl bekommen", von einer "psychischen Amalgam-Allergie".

Bei all diesen genannten Patientengruppen findet man mit dem modernen Kunststoff-Füllungen der allerletzten Generation einen fast und völlig gleichwertigen, zumindest aber zufriedenstellenden Ersatz, wenn auch manchmal gewisse Einschränkungen in Kauf genommen werden müssen. Und weil gerade von Kauf die Rede war – viele, wenn auch nicht alle solche "weißen Füllungen" können im Wiener Raum durchaus mit den meisten Krankenkassen verrechnet werden. (Der Patient muß also keine Zuzahlung leisten oder gar die Füllung zur Gänze privat bezahlen. Allerdings muß eine entsprechende medizinische Begründung gegeben sein. Zur diesbezüglichen Situation in den Bundesländern kann hier unzuständigkeitshalber nicht Stellung genommen werden.)

Vielleicht vermissen Sie an dieser Stelle eine endgültige Beantwortung der eingangs gestellten Frage. Darüber sind sich die Amalgamforscher aus aller Welt nämlich nicht ganz einig! Die überwältigende Mehrheit befürwortet (mit einigen Einschränkungen) den Füllstoff Amalgam. Beachten Sie bitte auch die Seite "Unsichtbare Füllungen" in der Abteilung "Weitere" oder klicken Sie bitte einfach hier: http://www.seemann.co.at/fuellung.html.

Grundsätzlich muß man festhalten, daß eine Amalgamfüllung in sehr seltenen Fällen die Gesundheit sehr wohl beeinträchtigen kann. Einen idealen und wirklich universell einsetzbaren Ersatz für das Amalgam gibt es jedoch nicht, die Kunststoff-Füllung ist generell weniger haltbar, da sich sehr leicht Randspalten bilden. So muß bei jedem Patienten und für jede Füllung die richtige Entscheidung gesucht und gefunden werden!

Weiter zur Frage, was Amalgam eigentlich ist.