Chemie des Bleichvorganges


In der folgenden Animation sehen Sie, wie das Carbamazin () die Farbstoffeinlagerungen () chemisch auflöst.

Erklärung: Das Carbamazin () dringt in die Zahnsubstanz ein und oxidiert, sozusagen verbrennt, die Farbstoffeinlagerungen (), wobei farblose Einlagerungen zurückbleiben. Der Angriff zielt auf die chemische Doppelbindung, die den Farbcharakter ausmacht. Dasselbe Molekül mit einer Einfachbindung ist farblos.

Was man noch bedenken sollte

• Vorhandene Kunststoff-Füllungen werden nicht mitgebleicht, meist sogar etwas matt. Sie müssen nach dem Bleichen eventuell erneuert, zumindest aber poliert werden.
• Die vorhandenen Kunststoff-Füllungen müssen dicht sein, damit die Bleichflüssigkeit nicht in die Tiefe eindringen kann.
• Bei Vorliegen von Parodontose kann das Bleichmittel an den freiliegenden Zahnhälsen Schmerzen verursachen. Nur eine genaue Untersuchung kann darüber Aufschluß geben, wie in einem solchen Fall vorzugehen ist.

Grundsätzlich gilt: Je bräuner umso besser bleichbar, je grauer umso schwieriger sind die Zähne bleichbar