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Was man nicht zu häufig essen sollte

Sommerfrüchte im Winter um jeden Preis?
Wegen der erhöhten Gefahr einer Pestizidbelastung schneiden oft im Mittelmeerraum (Südeuropa und Afrika) produzierte Früchte schlechter ab als die bei uns angebauten. Darüber hinaus weisen Früchte aus biologischem Anbau den geringsten Schadstoffgehalt auf.

Auf die Dosis kommt es an (Paracelsus)
Natürlich kann man es sich auch gelegentlich leisten, ein Schmalzbrot zu essen, auch wenn es nur relativ minderwertiges tierisches Fett enthält. Entscheidend ist die ledigliche Menge und die Häufigkeit, in der Sie bestimmte Produkte zu sich nehmen. Wer sich im Allgemeinen ausgewogen ernährt, darf sich auch manchmal mit dem Verzehr einer kleinen Nascherei oder eines weniger gesunden Nahrungsmittels belohnen. Allzu häufig sollte dies allerdings nicht vorkommen! Solche kleinen „Ausrutscher“ müssen nicht unbedingt ungesund sein, wenn sie so bald wie möglich wieder durch einen Speiseplan an gesunden und ausgewogenen Nahrungsmitteln ausgeglichen werden.

Liebhaber von Marmeladen sollten unbedingt und ausschließlich zuckerreduzierte Produkte kaufen, die es sowohl industriell gefertigt in Ihrem Supermarkt gibt und die auch schon auf vielen Bauernmärkten angeboten werden.

Schadstoff- und listerienbelasteter Lachs

Lachs: nur mehr 55 g (=VIERTEL Portion) pro Monat?
Bis zu 50% des verkauften Lachses sind listerienbelastet oder -verseucht. Listerien vermehren sich auch noch bei 4° Kühlschranktemperatur. Allerdings verläuft die Listeriose in den allermeisten Fällen klinisch inapparent. Bei Schwangeren und bei ganz alten oder immungeschwächten Personen ist Vorsicht geboten.

Gezüchteter Lachs ist deutlich stärker toxisch belastet, die Konzentration von PCBs (polychlorierte Biphenyle), Dioxinen und Pestiziden ist bei den gezüchteten Fischen zehn Mal so hoch als beim wild lebenden Lachs. Das Immunsystem kann in Mitleidenschaft gezogen werden, Krebsgefahr ist gegeben.

http://www.indiana.edu; http://www.umich.edu; http://www.nyu.edu; http://www.sciencemag.org; http://www.newscientist.com

In den letzten 20 Jahren hat sich die Fischzucht vor allem in Nordeuropa, Nordamerika und Chile vervierzigfacht.

SPIEGEL online zitiert am 10. 1. 2004 David Carpenter, einer der Autoren der Studie: „Wir wollen die Leute bestimmt nicht auffordern, keinen Fisch mehr zu essen. Wir sagen ihnen, dass sie weniger Lachs essen sollen.“ Eine Probe aus einem Frankfurter Supermarkt war dermassen belastet, dass man savon nur jehr 55 g pro Monat essen sollte, das ist etwa ein Viertel einer normalen Portion.

Wer es sich leisten kann, soll sich Wildlachs besorgen und Zuchtlachs vermeiden.

Allerdings sind sowohl der Zucht- wie auch der Wildlachs bis zu 50% listerienbelastet oder gar -verseucht.

Die Infektion mit Listerien, die Listeriose, verläuft beim Erwachsenen klinisch inapparent, und zählt zu den harmlosesten Infektionskrankheiten. Man weiß also gar nicht, ob man sich angesteckt hat oder nicht. Nur in ganz schweren Fällen treten grippeartige Symptome auf wie Kopfweh, Fieber, Übelkeit und Erbrechen.

Das stäbchenförmige, grampositive Bakterium ist in der Natur weit verbreitet ist und vermehrt sich auch im Kühlschrank bei 4°.

Infektionsweg: Verzehr von Rohmilchprodukten (Käse), von rohem Fleisch, z. B. Hackfleisch, von geräuchertem oder mariniertem Fisch, sowie von Schalentieren.

Diagnose: Erregernachweis im Blut/Stuhl.

Komplikationen (sehr selten und nur bei stark immungeschwächten Patienten): Sepsis, Meningitis oder Enzephalitis (lebensbedrohlich).

Therpie: Aminopenicilline, z. B. Ampicillin, kombiniert mit einem Aminoglykosid (Streptamin und glykosidisch daran gebundenem Glucosamin, Ribose, Kanosamin etc.; z. B. Amikacin, Gentamicin, Kanamycin, Neomycin, Netilmycin, Streptomycin, Tobramycin). Bei Patienten mit einer Penicillinallergie kann alternativ Chloramphenicol gegeben werden.

 

Bitte klicken Sie auch auf Schokolade und Fastfood.

 

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