Kalzium-Kaugummi



Kaugummi mit Kalzium

Da beim Verzehr von Süßigkeiten der pH-Werts der Plaque in den sauren Bereich absinkt, droht der Verlust von Phosphat und Kalzium, und diese Demineralisationen kann zu Karies führen. Dies trifft besonders für die Milchzähne zu, deren Schmelzmantel nur halb so dick ist wie der von bleibenden Zähnen.
Der Speichel mit seinen Kalzium- und Phosphationen puffert die aus der Kohlenhydrataufspaltung entstehenden Säuren ab, der pH-Wert steigt wieder in den neutralen Bereich. Dies ist ein wichtiger Schutzmechanismus! Wie nunmehr wissenschaftlich exakt belegt, werden die kariespräventiven Eigenschaften des Speichels durch das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi verstärkt.

 

Kalzium-Kaugummi = kindgerechte Kariesprophylaxe

Das Kind soll täglich etwa 600 bis 1.000 mg Kalzium zu sich nehmen, damit sich Knochen und Zähne gut entwickeln können. Wie viele wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, ist dies bei Vier- bis Sechsjährige nicht der Fall. Möglicherweise nehmen die Kinder zu wenig Milchprodukte zu sich.
Wie auch immer – ein Kalzium-Kaugummi schafft Abhilfe. Dies geht aus einer Studie von D. T. Zero et al., Universität von Rochester, aus dem Jahr 1999 deutlich hervor. Diese Studie zeigt, dass der kalziumhaltige Kaugummi zu einer signifikant stärkeren Remineralisation führte als der Placebo-Kaugummi ohne Kalzium.

Die Studie von Zero wird sicher noch der Verifikation durch andere Autoren bedürfen. Eines dürfte jedoch feststehen: Der neue Wrigley-Kalzium-Kaugummi ist auf jeden Fall besser als jeder andere.