| Aber ja! Allerdings brauchen
Sie dazu ein ganzes Leben lang.
Der Mensch verbraucht in seinem Leben durchschnittlich 18 Tonnen
Nahrungsmittel.
Das sind 10.000 Hühner oder ein Brot in der Länge von
viereinhalb Kilometern.
Und das schaffen Ihre Zähne?
Nicht alle, wie sie vielleicht aus eigener Erfahrung wissen.
Für eine gelungene Zahnpflege braucht man nicht nur Zeit,
sondern auch das Wissen, wie es richtig funktioniert.
Heftiges Querschrubben mit zu viel Druck beschädigt die Zähne
in einem Ausmaß, dass sie das Brot von viereinhalb Kilometern
Länge nicht schaffen.
Rütteln gegen Bakterien
Die sogenannte „Vibrationstechnik“ oder
auch „Rütteltechnik“ ist eine schonende Zahnputz-Technik.
Dazu wird die Bürste im 45 Grad Winkel am Zahnfleischrand
aufgesetzt und leicht gerüttelt. Dann wird mit der Bürste
mit sanftem Druck vom Zahnfleisch in Richtung Zähne ausgestrichen.
So wird systematisch Zahn für Zahn gereinigt.
Diese Technik erfordert Übung und kann bei uns in einer Prophylaxe-Sitzung
erlernt werden.
Träger von Kronen und Brücken oder Patienten mit freiliegenden
Zahnhälsen bedürfen oftmals einer gezielt individuellen
Zahnpflege, welche vom zahnärztlichen Behandlungsteam erläutert
wird.
Wann putzen: Morgens, nachmittags
oder abends?
Zweimal am Tag sollte schon ausreichen, allerdings mindestens jeweils
drei Minuten.
Die Zahnzwischenräume sollten entweder mit Zahnseide oder
mit Interdentalbürsten gereinigt werden. Bei der Zahncreme
ist darauf achten, dass sie Fluoride enthält.
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