| Den langsam voranschreitenden Verlust an Zahnhartsubstanz durch
den direkten Kontakt mit Säuren nennt man Erosionen. Diese
Defekte werden bedauerlicherweise oft erst relativ spät ernst
genommen.
Wie kommen die Säuren in den Mund? Dafür kommen Magen-Darm-Erkrankungen
mit Aufstoßen (z.B. Sodbrennen) oder häufiges Erbrechen
ebenso in Frage wie auch die häufige Einnahme saurer Nahrung.
Dazu zählen saure Salate, aber auch Aspirin, Vitamin-C-Präparate,
und auch saure Getränke (darunter auch Sport-Getränke).
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Leichte Erosionen bleiben oft lange unbemerkt und verursachen
keine Beschwerden oder Zahnverfärbungen. |
| Zum Unterschied rechts die normale unverletzte Zahnsubstanz. |
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Fortgeschrittenere Erosionen verursachen eine erhöhte
Temperaturempfindlichkeit und auch Zahnverfärbungen: |
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Wie so oft in der Zahnheilkunde ist auch hier Vorbeugen besser als
Heilen, die Früherkennung von Zahnerosionen zählt zu den
wichtigsten Aufgaben des Zahnarztes.
Führend in Europa ist derzeit die Uni Gießen, http://www.uniklinikum-giessen.de/erhaltung/erosionen.html.
Bildmaterial (schwarzweiss): ©Uniklinikum Gießen; Farbbild:
Dr. Ehrlich.
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