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Schnuller darf von Opa oder Oma nicht
abgelutscht werden
Viele junge Mütter sich schon gut informiert, wie sie Zahnschäden
bei ihren Kindern vermeiden lassen, Allerdings machen manchmal Großeltern
alle Bemühungen zunichte, in dem sie heruntergefallene Schnuller
saubergelutschen statt abwaschen oder mit einem Tuch sauber wischen.
Karies ist eine Infektionskrankheit ist und wird durch Kariesbakterien
auf das Kind übertragen! Babys kommen ohne diese Bakterien,
die Zucker aus der Nahrung in zahnschädigende Säuren verwandeln,
auf die Welt und erhalten diese meist durch ihre Eltern oder Großeltern,
die den "Wärmetest" des Inhalts von Saugerfläschchen
im Mund statt auf dem Handrücken machen und beim Füttern
den selben Löffel wie das Kind benutzen.
Kein Apfelsaft in die Babyflasche
Junge Eltern füllen selbstgebrühten Tee in die Babyflaschen,
was sinnvoll ist. Großeltern wollen ihren Enkeln mit Apfelsaft
etwas Gutes tun und tun dabei das Falsche. Selbst verdünnter
Apfelsaft schadet den Zähnen: Einerseits durch die Fruchtsäure,
die den Zahnschmelz angreift, aber auch durch den Fruchtzucker,
der von den Kariesbakterien verstoffwechselt wird.
Ohne Zuckerzusatz ist noch immer
zu zuckerhältig!
Auch Fruchtzucker, Traubenzucker und Milchzucker
können zahnschädlich sein, wenn sie in Nuckelflaschen
die Zähne umspülen.
Lieber sollte man mit Teebeuteln das Kindergetränk selbst
herstellen.
Zucker auch in Muttermilch: Stillen
nur bis zum ersten Milchzahn
Vielen ist nicht bekannt, dass auch in Muttermilch Milchzucker enthalten
ist - mit dem "in den Schlaf stillen" sollte man daher
spätestens dann aufhören, wenn sich die ersten Milchzähnchen
zeigen.
Mehr Hilfe bei der Zahnpflege
Wichtig ist, auch die rückwärtigen Zahnbereiche und abends
die Frontzahnseiten zu reinigen und den Kindern dabei zu helfen.
Erst ab Schulalter seien Kinder in der Lage, zunehmend selbst für
eine gründliche Zahnpflege zu sorgen, zuvor sei die Unterstützung
durch Eltern oder Großeltern unumgänglich.
Schnuller kann Nasenscheidewand verschieben
Durch einen zu intensiven und zu langen Einsatz
von Schnullern können sich die Kiefer verschieben und fehlstehende
Zähne verursachen. Sogar die Nasenscheidewand kann sich verschieben.
Spätestens nach dem 1. Geburtstag werde aus dem Säugling
ein Beißling, der keine Nuckelei mehr benötige: "Dann
gehört nichts mehr zwischen die Zähne, was genuckelt werden
soll." Der Schnuller sei letztlich eine Form von "Elternnotwehr",
wenn zwingend kurzzeitig Ruhe erreicht werden müsse - in der
Regel wollten unruhige Kinder aber nicht mit dem Nuckel 'ausgeschaltet'
werden, sondern hätten andere Bedürfnisse.
Süßliche Zahnpasta "pädagogisch
widersprüchlich"
Auch wenn Zahnpasten keinen Zucker enthalten:
Süß sollte sie trotzdem nicht schmecken. Es ist besser,
auf eine neutrale oder leicht minzige Kinderzahnpasta zurückzugreifen.
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