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Auch bei Patienten mit hervorragender Mundhygiene kann Parodontitis
auftreten! Gründliches Zähneputzen ist natürlich dennoch wichtig,
um anderen Zahnerkrankungen wie etwa der Karies oder leichteren
Parodontosekrankheiten vorzubeugen. Man glaubt es kaum: Es gibt
im Mundraum auch Bakterien, denen etwa bei Patienten mit teilweisen
Immunschwächen mit Mundhygiene nicht beizukommen ist. Die Heilungschancen
bei intensiver zahnärztlicher Behandlung sind glücklicherweise hoch!
Für die über Vierzigjährigen ist Parodontitis der Hauptgrund für
Zahnverlust!
NEU: Was man bisher nicht so genau
wußte: Parodontitis gilt nunmehr als Auslöser für verschiedene
Erkrankungen des gesamten Körpers. Bei Paradontitis-Patienten ist
das Risiko, an Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erkranken,
zwei- bis dreimal höher als bei Gesunden. Das Risiko für schwangere
Parodontitis-Erkrankte, untergewichtige Kinder zu gebären, sei sogar
siebenfach höher!
Eine neue, erst kürzlich erschienene Studie weist nach, dass sich
mindestens vier Keime, die im Mund an der Parodontose-Entstehung beteiligt
sind, auch in den krankhaften Veränderungen der Blutgefäße
des Herzens und des Gehirnes wiederfinden. Die E-Mail-Adresse des
Autors dieser Studie lautet zafiropoulos@idnet.de.
In Zukunft wird die Zahnheilkunde im Allgemeinen
und die Parodontosetherapie im Speziellen auch bei der Vorsorge,
ein hohes Lebensalter zu erreichen, eine wesentlich größere
Rolle spielen als bisher.
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