Das wichtigste Ziel ist eine Reduktion der Keime im Mund der Eltern (also auch des Vaters!), vorranging durch eine professionelle Zahnreinigung, sowie durch eine Beseitigung von Restaurationsrändern, das Glätten älterer Füllungen und die Therapie der kariösen Läsionen.
Durch die hormonelle Umstellung in der Schwangerschaft kommt es, sozusagen als "unerwünschte Nebenwirkung", zu einer leichteren Entzündung des Zahnfleisches. Dieser Vorgang ist nicht gänzlich vermeidbar und bildet sich nach der Entbindung wieder zurück. Verstärkte Mundhygiene tritt diesem Phänomen entgegen, kann es aber nicht gänzlich beseitigen.
Ein ernstes Problem stellt das Schwangerschaftserbrechen dar, da der Säureangriff auf die Zähne (Magensäure!) ernste Auswirkungen zeigen kann. Die wichtigste Abhilfe ist hier weniger eine Reinigung der Zähne nach dem Putzen, wie viele Leute annehmen, sondern das gründliche Nachspülen mit einer fluoridierten Mundspüllösung.
Auch sonst ist die ausreichende Fluoridierung der Zähne von ausschlaggebender Bedeutung. Wichtiger Grundsatz: Solange Zähne in Mund sind, die vor Karies geschützt werden sollen, muß eine ausreichende lokale Fluoridierung zur Anwendung kommen.

Ein generelles Amalgam-Verbot bei Frauen im gebärfähigen Alter ist nicht gerechtfertigt (Mit einem Klick auf http://www.bzaek.de/wichtig/facharti/fach002.htm verlassen Sie unsere Homepage und können den betreffenden Artikel einsehen.
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