Das ist natürlich richtig, aber der Gesamtzustand
des Körpers spielt auch eine gewissen Rolle. Lesen Sie bitte
dazu folgenden Fallbericht:
Ein
deutscher Spitzenfußballer, 23 Jahre alt, tätig bei einem Spitzenverein
der Deutschen Bundesliga, bemerkt eines Tages einen dramatischen
Leistungsabfall seiner Laufleistung. Trotz seines hohen Trainingsaufwandes
gerät er außer Form.
Diverse
sportärztliche Untersuchungen verlaufen zur Zufriedenheit der
Ärzte, man findet keinen krankhaften Befund. Auch eine Untersuchung
beim Zahnarzt bringt zunächst einmal nichts, außer einem gewissen
Verdacht bei einem ansonst gesunden, nicht "plombierten" Zahn.
Man
entschließt sich zu einer Wurzelbehandlung, die komplikationslos
vertragen wird. Auch nach der Behandlung verursacht der (auch
bereits vorher schmerzfrei, aber trotzdem eitrig infizierte gewesene)
Zahn keine Beschwerden. Der Haken an der Sache ist nur, daß die
athletische Leistung des Sportlers nach wie vor gering bleibt.
Langsam
wird die Angelegenheit auch zu einem finanziellen und existenziellen
Problem. Der Sportprofi entschließt sich (teilweise sogar im Widerspruch
zu seinem Zahnarzt) zur Extraktion des Zahnes. Binnen weniger
Tage stellt sich von selbst und ohne weitere zusätzliche Maßnahmen
das alte Leistungsniveau wieder ein.
Insgesamt zeigt sich, daß es in unserem Körper
viele Zusammenhänge gibt, die einem selbst unbekannt bleiben
und auch dem Arzt erst nach eingehender Untersuchung klar werden.
Die schädliche Auswirkung von bakteriell infizierten
Zähnen ist seit langem bekannt, sie kann zu einem lebensbedrohlichem
Blutdruckanstieg führen, zu einem Leistungsabfall, wie oben
beschrieben, und zu einer Vielzahl anderer Krankheiten auch.