Zirkoniumoxid-Kronen


Für ganz spezielle Anforderungen können Kronen auch aus Zirkonoxidkeramik gefertigt werden. Diese erfüllen höchste Anforderungen bezüglich Ästhetik und Bioverträglichkeit. Außerdem läßt sich bei diesen Kronen eine signifikant höhere Bruch- und Langzeitfestigkeit nachweisen. (Siehe die Grafik links oben: Rot flackernd die Zirkonoxid-Kronen mit 965 MPa, zit. nach Wagner et al., J. Prost.Dent. 76(2)1996), die weiteren blauen Säulen: Procera und Incera-Kronen mit Werten von 630 bis 270 MPa.)

Dieses Zirkonoxid-Verfahren ist in der Zahnmedizin neu, die Erfahrungen im Hüftgelenksbereich datieren schon ein Jahrzehnt zurück, sodaß man schon von Langzeiterfahrungen sprechen kann.

Diese Kronen werden gefräst, eine Abbildung zeigt, wie ein solcher Apparat aussieht. (Der Frästeil ist rot flackernd eingezeichnet.)

Ob die hohen Kosten solcher Kronen gerechtfertigt sind, muß jeweils im Einzelfall entschieden werden. Wenn ganz besonders hohe ästhetische Ansprüche gestellt werden und Metallallergien Expositionsbegrenzungen günstig erscheinen lassen, wird man Zirkonoxidkronen sicherlich ins Kalkül ziehen müssen.